Archiv für die Kategorie „ISOC.DE“
Mitgliederversammlung 2011
Am 29. November fand die ISOC.DE Mitgliederversammlung 2010/2011 statt. Anwesend waren v.l.n.r. Carsten Schiefner, Dirk Krischenowski, Jan Mönikes, Hubert Martens, Marcin Cieślak, Jan Mönikes, Hans Peter Dittler, Enno de Vries, Hannes Sowa, Klaus Birkenbihl, Peter Koch (nicht auf dem Photo). Besprochen wurden u.a. die lokale und internationalen Aktivitäten bei ISOC, DIN, IGF und das Projekt „Historie der Netze in Deutschland“.
ISOC.DE lädt zur 24. Mitgliederversammlung ein
Am Dienstag 29.11.2011 10:30 findet in Frankfurt die 24. Mitgliederversammlung von ISOC.DE statt. Auf der Tagesordnung stehen – neben der üblichen Formalien – Berichte über die Aktivitäten des letzten Jahres, sowie die Wahl eines neuen Vorstands und Präsidiums. Hier ist die Tagesordnung der Mitgliederversammlung.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung, ab 13:30 Uhr lädt ISOC.DE zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Thema „Neues aus dem Internet“ mit Vorträgen und Gelegenheit zur Diskussion ein. Auf dem Programm stehen Vortäge zum „Stand der Zulassung neuer TLDs bei ICANN“ und „Die HTML5 story – wie der neue HTML-Standard entsteht“.
ISOC.DE Website wird angenommen
Eine erfreuliche Meldung in eigener Sache zur Nutzung der ISOC.DE Website: seit der Freigabe des neuen Designs und der besseren redaktionellen Betreuung wächst die Nutzung kontinuierlich. Die Mischung aus etwas redaktioneller Betreuung und Verweisen auf Ressourcen wichtiger Internet Organisationen scheint genutzt zu werden. Die Grafik zeigt die Entwicklung in letzten Jahr.
Eine Zusatzinformation anlässlich des IPv6-Tages: Anfang Mai waren es weniger als 2% der Zugriffe, die über IPv6 erfolgten. Anfang Juni waren es bereits 3,5%. Am IPv6-Tag (8.Juni) lag der Anteil bei etwa 7%.
IPv6: wird es jetzt wirklich ernst?
ISOC.DE unterstützt ISOCs Welt IPv6 Tag. Es handelt sich um einen ersten globalen Testflug von IPv6, am 8. Juni 2011, bei dem viele Websites IPv6-Zugänge für einen Tag aktivieren. Dieser umfängliche Test von IPv6 erlaubt Teilnehmern, unter kontrollierten Bedingungen zu testen, ob sie bereit für IPv6 sind. Das wird die Akzeptanz von IPv6 in großem Umfang erleichtern.
Es ist oft vorhergesagt worden: die 32bit Adressen von IPv4 gehen 2011 endgültig aus, IPv6 wird unumgänglich. Auf vielen Kongressen und IPv6-Gipfeln wurde die Notwendigkeit von IPv6 beschworen und hervorgehoben, wie gut man in Deutschland darauf vorbereitet sei. Inzwischen sind wirklich keine neuen Adressblöcke mehr bei der IANA zu bekommen und die regionalen Internet Registries (RIRs) verteilen – soweit sie noch welche besitzen – ihre letzten Blöcke an Provider.
Gemessen an dem Lärm, ist die Infrastruktur nach wie vor dünn. Kaum ein großer Provider in Deutschland bietet flächendeckend IPv6-Zugänge an. Die großen Betriebssysteme sind zwar auf eine Umstellung vorbereitet aber die Infrastruktur fehlt. Dennoch wird erwartet und teilweise auch von den Providern angekündigt, dass im Herbst 2011 IPv6 auch für private Anschlüsse weitgehend verfügbar sein wird.
Wie man vorher schon am IPv6-Tag teilnehmen kann, beschreibt z.B. ein Artikel in ZDnet.de, der auch die gegenwärtige Situation ausführlich beleuchtet.
Erste Ergebnisse im ISOC History Projekt
Im Herbst letzten Jahres startete ISOC.DE ein Projekt, mit dem die Geschichte des Deutschen Internet aufgearbeitet werden soll. Inzwischen wurde eine erste Fragebogenrunde abgeschlossen, deren Ziel es war, potentielle Ansprechpartner zu identifizieren, herauszufinden ob Zeitzeugen bereit sind Informationen zur Verfügung zu stellen und welche Dokumente vorhanden sind. Die Projektleitung wollte einen Eindruck gewinnen, an welchen Projekten und Einrichtungen mit welchem Ziel gearbeitet wurde.
Nicht alle Fragebogen erreichten ihr Ziel. Es gab aber auch sehr hilfreiche und positive Antworten. Viele Protagonisten und Unternehmen konnten weitere mögliche Ansprechpartner benennen, leiteten den Fragebogen weiter oder sprachen andere Personen direkt an. Auch die Zielsetzung des Projekts selbst wurde diskutiert: so wurde eine präzisere zeitliche Eingrenzung und eine stärkere Betonung des europäischen Kontextes angeregt.
Der bisherige Eindruck ist, dass bei den Zeitzeugen eine große Bereitschaft da ist, das Projekt zu unterstützen. Eine Unterstützung die ISOC.DE angesichts der geringen finanziellen Möglichkeiten gut brauchen kann.
Sie haben inhaltliche Beiträge? Schreiben sie eine E-Mail an history@ISOC.DE. Sie wollen finanziell helfen? Bitte schicken Sie eine E-Mail an sek@ISOC.DE.


